
der März ist der Fastenmonat, bzw. er ist oft mit Fasten verbunden, und auch hier gibt es Freude:
Am 02.03. ist Karnevalssonntag und wir feiern im März zwei Hochfeste: den Hl. Josef am 19. und die Verkündigung des Herrn am 25.03. Er endet mit dem 4. Fastensonntag am 30.03., dem Sonntag Laetare. Der Name ist nach dem Anfangswort einer Antiphon „Laetare Jerusalem … – freu dich, Jerusalem“ benannt (Jes 66,10–11).
Christliche Freude sogar in der Fastenzeit, denn Traurigkeit soll sich in Freude verwandeln. Der Hl. Paulus schreibt an die Thessalonicher: „Freut euch zu jeder Zeit!“(1 Tes. 5,15–16). Unsere Sehnsucht nach Freude zeigt auch das Verhalten eines Sportlers: Mit hartem Training hat er immer den Horizont der Freude als Gewinn (Kor 9,24–27, u. 2.Tim 4,7) im Blick.
Der Aschermittwoch am 05.03. ist ein strenger Fast- und Abstinenztag. Das Fasten hat eine religiöse Intention und ist nicht im Sinne einer Schlankheitskur. Jesus hat uns vor dem Verhalten der Heuchler gewarnt. Ein Heuchler zeigt nur nach außen, durch trauriges Aussehen, dass er fastet (Mt 6,16–18). Setzt keine Leichenbittermiene auf, um euer Fasten zu zeigen.
Wir können unseren Verzicht als Fürbitte für jemand erkrankten als Genesungswunsch aufopfern, für die Bekehrung einer bestimmten Person oder mit der Bitte um die Empfängnis eines Kindes und eine glückliche Geburt.
Die Freude im Blick zu behalten, wenn wir fasten, macht unsere geistliche Übung leichter. Unsere kleinen Hingaben sind ein Beitrag zu Jesu Erlösungswerk, wenn wir diese aus Liebe zu ihm tun. Nein, in der Fastenzeit sollen wir nicht traurig sein, sondern durch die Bereitschaft kleine Werke der Liebe zu tun, unsere Freude vergrößern und uns auf die Auferstehung freuen. So endet der Fastenmonat mit dem Sonntag Laetare.
Ryszard Dyc






